Thomas Rauh
geboren 1958 in Bayreuth
Biographie
1979 - 1982 | Schnitzerschule Oberammergau, Konrad Saal |
1982 - 1988 | Akademie der bildenden Künste, München |
1984 | Kunstakademie Helsinki, Finnland |
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1985 | Galerie Friedrich (Bilder). München |
1986 | BBK Ausstellung, Regensburg |
1986 | Symposium: Kunstbaustelle Regensburg |
1986 | Kunst 86, Haus der Kunst München |
1988 | Akademie der bildenden Künste, München, Debütantenausstellung |
1989 | Galerie der Künstler, München |
1990 | Skulpturensommer, Landshut |
1991 | Galerie "Art+Be", München |
1991 | Oberpfälzer Künstlerhaus, Schwandorf |
1997 | Stadtpark Regensburg-Haus |
Sein Werk am Kunstwanderweg ...
„Blicke in ein fremdes Land“
Die Kameras von Thomas Rauh sollen etwas Verbindendes für die Menschen zum Ausdruck bringen, die Ihre Heimat verlassen mussten.
Denn diese beiden Kameras, die glatt und hart geformt sind, und damit die harte tägliche Realität versinnbildlichen, in der wir uns bewegen müssen, und die uns sehr vieles an Kräften und Emotionen abverlangt, erlauben einen Blick zurück.
Dabei wird einem, wie im täglichen Leben auch, erst nach einiger Zeit der Blick gewahr bzw. es erst möglich, das Wesentliche zu erkennen. Dass einem gerade dabei das Zurückgelassene oftmals auf den Kopf gestellt erscheint, hängt mit Sicherheit mit unserer Lebenserfahrung zusammen. So wird vieles für uns erst im nachhinein und häufig verkehrt zum Wert, ohne dass wir dabei den klaren Blick auf das Wesentliche verlieren.
Eine Erkenntnis, die uns im täglichen Leben aber ebenso häufig begegnet, ist die Tatsache, dass oberflächliche Betrachtungsweise zu der wir öfters neigen, eben kein Kennenlernen und Erkennen tieferer Werte ermöglicht. Mit dem Blick nach vorne und in die Zukunft ist eine Orientierung und Ausrichtung anhand dem Zurückliegenden hilfreich und zweckmäßig. Ständiges Zurückblicken aber, lässt die Gegenwart verkennen und führt uns zur in die Orientierungslosigkeit. So ist im Interesse der reellen Bewertung einer Situation das Abwägen von Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart unerlässlich.


