Vaclav Blaha

geboren am 01.04.1949 in Prag
1968 - 1974 Akademie der bildenden Künste, Prag

Biographie

Individualausstellungen

1979

Museum, Pisek

1980

Galerie Bayerischer Wald

1986

Galerie Spisoatel, Bruo/Brünn

1987

Junior Klub, Prag

1989

Galerie Nethi, Den Haag, Niederlande
Art gallery Gi Jzenrooi, Geldrop, Niederlande

1992

Gallery Pod Vysebradem, Bohemia Club, Bratislava
Jaroslav Kral Gallery, Prag

1993

Via Art Gallery, Prag

1994

Artforum Gallery, Karlovy Vary, Atelier Gallery, Prag

1995

Via Art Gallery, Prag 60/70 Gallery, Prag

1996

Gallery Nova Sin. Záznam-Prag

1997

Tschechisches Museum vytvanych umenf. Zachycen-Prag

  
Gruppenausstellungen (Auswahl)

1981

Absolventen, Kunstgalerie, Karlovy Vary/Karlsbad

1985

Begegnung, Serran Beaudottes, Frankreich

1987

Neuerwerbungen der Nationalgalerie Prag

1989

Sechs tschechische Künstler, Akademie der bildenden Künste, Prag: Das Leben gegen den Krieg, Heidelberg; Prag-Paris, Passau

1990

Neuerwerbungen der Nationalgalerie Prag

1991

Helsinki City Museum of Modern Art: The Unbreakable Ones, Helsinki, Finnland

1993

Musée des Beaux-Arts: Minisalon-Mons, Belgien

1994

The Hollywood Art and Cultural Center: Minisalon, Hollywood, USA

1996

Niederösterreichisches Landesmuseum Wien: 12/15 Spét. abr doch, Wien, Österreich; Mappin Art Gallery: Voices from the
Interval - Sheffield, England:
Tschechisches Museum of Fine Arts, Prag

1997

Drei Namen (Blaha, Rittstein, Sopho),
Tschechisches Zentrum, Berlin

1998

"A - oder so", Galerie Via Art, Prag,
"Vater und Sohn" (gem. mit Vaclav Blaha sen.),
Prachemmuseum, Pisek.

1999

6+1 (Blaha, Beránek, Naceradský, Norák, Oubel, Sopko, Kraus). Schick Gallery. Skidmore College. Saratoga Springs,
New York, USA:
Nachricht. Ausstellungshalle Mánes. Prag: Auf die Waage für ein Stück (gem. mit Pavel Kraus. Haus der Kunst, Budweis)

  
Sein Werk am Kunstwanderweg ...

„Das Haus Europa“

Die Stahlkonstruktion mit einer Länge und Breite von 14 m und einer Höhe von 11m, symbolisiert Europa mit seiner geschichtlichen Vergangenheit.

Dabei steht die Stahlgitterkonstruktion für ein freies und individuell ausgerichtetes, offenes Europa, das einem festen und belastbaren Gebilde gleichen soll.

Der Künstler Vaclav Blaha bemerkt dazu:

Europa muss eine feste Konstruktion sein, in der die historischen Ereignisse und die Sehnsucht nach einer gemeinsamen Zukunft möglich sein müssen. Es ist nicht richtig zu versuchen, so viele positive und negative Energien mit Regeln und Gesetzen zu begrenzen. Denn jeder von uns ist in seiner Person individuell.
 

Der von oben eingelassene Keil, der auf seiner Innenseite bemalt ist, bringt die geschichtliche Vergangenheit, zum Ausdruck. So hat man das Gefühl, wenn man durch dieses Haus Europa und damit symbolisch durch dessen Regionen geht, dass die Vergangenheit manchmal doch eine gewisse Belastung darstellt. In der Mitte der Pyramide aber, in der sich der Blick offenen nach oben zum Himmel richten kann, einem also der Himmel offen steht, sind ohne diese Belastung die Gedanken wieder frei.

Die Nord-Südflächen der Pyramide sind mit Bildern von deutschen und tschechischen Schulkindern und dem Künstler bemalt, die hier ihre Erfahrungen, Empfindungen, Ängste und Visionen dazu zum Ausdruck bringen.

Auf den Innenflächen in Ost-Westrichtung ist eine Botschaft geschrieben:

„Europa muss offen und frei den Menschen in den verschiedenen Regionen eine Heimat sein. Es muss auf seiner Geschichte aufbauend, der Menschenwürde verpflichtet, ein friedliches Streben nach Weiterentwicklung zum Wohle seiner Lebewesen ermöglichen“


Da die Pyramide aber gerade in Ost-West-Richtung breit geöffnet ist, wird deutlich, dass in dieser Region gerade durch das Ost-West-Verhältnis ein sehr wesentlicher, positiver Impuls für ein gemeinsames Europa zu erwarten ist.

Das Haus EUROPA bei Nacht ...
... und bei Sonnenuntergang
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